April 25

Regenbogenbrücke

 

Nicht alle schaffen es…
Hunderte von Tieren dürfen unser Tierheim jedes Jahr verlassen und in ein neues Zuhause umziehen.Doch manche erhalten keine Chance und beenden ihr Leben, ohne nocheinmal die fürsorgliche Liebe eines festen Zuhauses erlebt zu haben. Wir stehen unseren Schützlingen bis zuletzt bei – doch wir wissen, daß wir ein „echtes“ Frauchen oder Herrchen gerade in der allerletzten Phase des Lebens kaum ersetzen können.
Die Pflicht zu helfen, wenn es soweit ist…
Bin ich einst gebrechlich und schwach Und quälende Pein hält mich wach
Was du dann tun musst – tu es allein, Die letzte Schlacht wird verloren sein.Dass du sehr traurig, verstehe ich wohl, Deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.
An diesem Tag – mehr als jemals geschehen, muss deine Freundschaft das Schwerste bestehen.Wir lebten in Jahren voller Glück. Furcht vor dem Muss? Es gibt kein Zurück.
Du möchtest doch nicht, dass ich leide dabei Drum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei!Begleite mich dahin, wo ich hingehen muss, Nur – bitte bleibe bei mir bis zum Schluss.
Und halte mich fest und red mir gut zu, bis meine Augen kommen zur Ruh.Mit der Zeit  – ich bin sicher – wirst du es wissen, es war deine Liebe, die du mir erwiesen,
Vertrauender Laut ein letztes Mal – Du hast mich befreit von Schmerzen und Qual.Und gräme dich nicht, wenn du es einst bist – der Herr dieser schweren Entscheidung ist.
Wir waren beide so innig vereint, Es soll nicht sein, dass dein Herz um mich weint.
2017

FIONA

Völlig überraschend verstarb Fiona im Alter von 6 Jahren. Wir können es noch immer nicht fassen. Nähere Informationen zu ihrem Tod folgen in Kürze.

NEMO

Nemo, eine Peninsula-Schmuckschildkröte, wurde im Dezember in der eisigen Kälte draußen gefunden. Ein Auge war zugeschwollen, er atmete pfeifend (Lungenentzündung) und hatte Verletzungen an den Beinen, die er sich wohl bei dem verzweifelten Versuch holte, sich einzugraben und der tödlichen Kälte zu entrinnen. Wir haben ihn „Nemo“ (übersetzt: Niemand) genannt, weil er eins von unzähligen Reptilien war, die namenlos und in ihren Bedürfnissen ignoriert stumm leiden müssen.
Über eine Woche lang bekam Nemo im Tierheim Antibiotika und Infusionen gespritzt und erhielt Augensalbe. Das Auge besserte sich schnell, doch er schwamm weiter nur schief im Wasser, die Wunden heilten nicht. Kurz vor Weihnachten brachten wir ihn deshalb in die Reptilienklinik nach Leipzig. Dort wurden zwei Zehen amputiert, was er auch noch gut verkraftete. Die Untersuchungen hatten jedoch auch ergeben, daß Nemos Leber riesig und vollkommen verfettet war und auch die Nieren arbeiteten nur noch eingeschränkt. Am Morgen des 3. Januar hat Nemo seinen Kampf verloren. Er starb an der bakteriellen Infektion seiner Wunden, sein kranker Körper hatte den Giften der Bakterien trotz Antibiotika nicht genug entgegenzusetzen.
Was bleibt? Es ist die Erinnerung an eine zutiefst geschundene Kreatur, die stumm gelitten hat, viele Jahre lang, nicht erst in der Kälte im Dezember. Mit falscher Fütterung und Haltung haben Nemos Vorbesitzer in langsam und qualvoll auf Raten getötet, schrittweise seine Organe zerstört, bis sie ihn wohl zuletzt aussetzten.
Nur in unserer Erinnerung wird Nemo, der Niemand, ein Jemand bleiben.
2016

VINCENT

Der kleine Vincent kam gemeinsam mit seiner Mama und seinen Geschwistern ins Tierheim. Noch bevor sein Leben so richtig begann, war es auch schon wieder beendet. Der kleine Kater erkrankte an einem Infekt und erholte sich trotz tierärtzlicher Behandlung einfach nicht davon. Schließlich war sein kleiner Körper trotz der verordneten Medikamente so sehr geschwächt und sein Zustand ließ keine Hoffnung auf Besserung zu. Die Tierärztin konnte ihn nur noch weiteres Leiden ersparen und ihn erlösen. Es ist so traurig, dass Vincent so früh von dieser Welt gehen musste…

36-14 Karlos (6)

KARLOS

Als am letzten Samstag im Oktober die Mitarbeiterinnen ihren Dienst begannen, fanden sie Karlos leblos in seinem Schlafhäuschen. Er hatte, wohl erst kurz zuvor, seine letzte Reise angetreten. So wie wir ihn kannten – still und selbstbestimmt, hat er sich von dieser Welt verabschiedet. Als er vor etwas mehr als zwei Jahren im Tierheim aufgenommen wurde, war er schon nicht mehr der Jüngste und hatte außer dem Handicap, nur noch mit einem Auge sehen zu können, auch noch die eine oder andere gesundheitliche kleine Baustelle. Mit alledem hatte er sich aber gut arrangiert und er verbrachte, weitestgehend unsichtbar für Besucher, seine Zeit in der kleinen Freiheit des Katzengartens. Hier schloss er auch Freundschaft mit Kater Schröder und mit Kätzin Blair. Man hatte nicht den Eindruck, dass Karlos unglücklich war. Er nahm die Umstände so an wie sie eben waren und schien in gewisser Weise zufrieden zu sein. Nach dem Tod von Schröder  blieb er traurig zurück. Mit Kätzin Blair pflegte er eine weitere Freundschaft. Es war unglaublich anrührend, die Beiden zu beobachten, wenn sie miteinander kleine Katzen-Zärtlichkeiten austauschten – Karlos im Katzengarten und Blair außerhalb des Gartens, getrennt durch den Zaun… Nun hat uns Karlos verlassen – für immer. In unserem Gedächtnis lebt er jedoch weiter.

Klt Kaninchen 46-16 Flauschi

FLAUSCHI

Das kleine Kaninchenkind Flauschi wurde gemeinsam mit drei weiteren Geschwistern im Tierheim geboren. Nachdem in den ersten Wochen mit ihm alles in Ordnung war und es sich völlig normal entwickelte, erkrankte es ganz plötzlich und konnte leider auch durch tierärztliche Behandlung nicht mehr gerettet werden. Flauschis Leben hatte gerade erst begonnen und war doch schon wieder am Ende…. Das ist so traurig.

Ktz 70-16 Nicky

NICKY

Nicky wurde von ihren Besitzern im Alter von bereits 10 Jahren im Tierheim abgegeben. Als sie zu uns kam, war sie bereits stark übergewichtig und dies hatte ihre Gesundheit angegriffen. Zuletzt litt sie an einer Bauspeicheldrüsenentzündung und hatte Herzprobleme. Außerdem wurde in ihrer Lunge ein unheilbarer Tumor festgestellt. Die Summe der Erkrankungen und Nickys schlechter Gesamtzustand, ohne Aussicht auf Besserung, führten zu der Entscheidung, ihr weiteres Leiden zu ersparen. Schweren Herzens haben wir sie erlösen lassen…
Nun ist sie frei……. hat keine Schmerzen mehr und in unserer Erinnerung lebt sie weiter….

81-14 Schröder (7)

SCHRÖDER

Schröder kam vor genau zwei Jahren als Abgabetier in unser Tierheim und ganz schnell wurde deutlich, dass er keine schmusige Allerweltskatze war. Nach einiger Zeit zog er in den Katzengarten um und hatte sich schnell mit diesem Ort arrangiert. Hier schloss er auch eine tiefe Freundschaft mit Kater Karlos. Er litt an Katzenschnupfen, der zwar zu Beginn erfolgreich behandelt werden konnte, doch vor kurzem wieder ausbrach. Hinzu kam eine altersbedingt geschwächte Allgemeinverfassung. Als es ihm zwei Wochen später trotz tierärztlicher Behandlung immer schlechter ging, war zu spüren, dass Schröder am Ende seines Lebensweges angekommen war. Es war ein letzter Liebesdienst für Schröder, den selbstbestimmten Charakterkater, ihn nicht länger leiden zu lassen… Unser Schröder, der Kater mit den zerrupften Öhrchen und dem starken Charakter, hat am 29.Mai im stolzen Alter von etwa 17 Jahren seine letzte Reise angetreten. Nun ist er frei und wir behalten ihn in liebevoller Erinnerung.

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NICK

Nicks ehemaligen Besitzer gaben ihn ab, da in der Nachbarschaft massiv Druck wegen Nicks Haltungsbedingungen auf sie ausgeübt wurde. Hier im Tierheim bekam der große Rüde alles was er benötigte, doch er vermisste seine langjährigen Bezugspersonen sehr stark. Er kam hier im Tierheim nie wirklich an. Am Morgen fanden ihn die Tierpflegerinnen in erbarmungswürdigem Zustand in seinem Gehege. Eventuell war es ein Schlaganfall, vielleicht auch ein kleiner Milztumor, der beim Röntgen nicht sichtbar wurde….sein Kreislauf war völlig am Ende.  Die herbeigerufene Tierärztin konnte leider keine Besserung seiner Lage bewirken, sondern nur noch weiteres Leiden verhindern. Der arme Rüde hatte kein Hundeleben, was wir Menschen im allgemeinen als erfüllt und glücklich bezeichnen möchten, auch als es für ihn von den äußeren Bedingungen her besser wurde. Er konnte diesen Wechsel in seinem Leben nicht verstehen und annehmen und war zutiefst unglücklich. Das ist so unendlich traurig.

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THORA

Thora kam zu uns aus einem anderen Tierheim, um ihre Chance auf Vermittlung etwas zu erhöhen. Doch auch hier standen die Chancen nicht wirklich gut. „Im falschen Fell geboren“, ausgestattet mit der einen oder anderen eigenwilligen Besonderheit, stand sie sich leider so manches Mal selbst im Weg. Thora unterschied konsequent zwischen den Menschen, die sie mochte und denen, die sie hasste. Beides tat sie mit Leidenschaft und Hingabe. Vor einigen Wochen wurde eine ernste,  chronische und unheilbare Darmerkrankung bei ihr festgestellt, deren Verlauf mit immer wieder neuen Medikamenten nur verzögert werden konnte, eine wirkliche Stabilisierung gelang nicht. Schließlich war absehbar, dass das Unvermeidliche immer näher rückte … Am 29.03. hat die Tierärztin die Hündin, die nur noch ein Schatten ihrer selbst war, von ihren Leiden erlöst. Ihre vertraute Lieblings-Tierpflegerin und noch zwei weitere ihrer Pflegerinnen waren treu an ihrer Seite, als sie ging – eine letzte Ehre für unser Thora-Mädchen.

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BOBBY

Bobby kam als Fundhund in total verwahrlostem Zustand in unser Tierheim. Wie wir in Erfahrung bringen konnten, lebte er einige Jahre als Wachhund an der Laufleine. Streicheln, Kuscheln, menschliche Zusprache – all dies kannte Bobby nicht. In den wenigen Wochen seines Aufenthaltes bei uns lernte er all dies kennen und genießen. Aus dem Hund mit den trostlos blickenden Augen war in Kürze ein fröhlich und zufrieden schauender Hund geworden. Leider war ihm nicht mehr Zeit und vor allem ein neues Zuhause bei liebevollen Menschen vergönnt. Mehrere ernste Erkrankungen sowie Tumore in Hoden und Milz führten dazu, dass Bobby auf tierärztliches Anraten von weiterem Leid erlöst werden musste. Ihm war es gelungen, trotz seiner lieblosen Vergangenheit noch einmal Liebe, Zuwendung und Vertrauen in Menschen erfahren zu dürfen, wenn auch leider nur für kurze Zeit.
2015

Klt Farbmaus 33-15 Jerry

JERRY

Jerry kam gemeinsam mit drei weiteren Farbmäusen ins Tierheim. Während die weiblichen Vertreter seiner Art schließlich ein Zuhause fanden, blieben er und sein Kumpel Feivel weiter auf der Suche nach einem neuen Domizil. Doch es sollte anders kommen… Jerry lag eines Morgens tot in seinem Gehege. Seine Lebenszeit hatte sich dem Ende zugeneigt und er war einfach friedlich eingeschlafen. Nun hat er für immer seine Ruhe gefunden.

Ktz 212-15 Miezi2

MIEZI

Das Schicksal meinte es nicht gut mit Miezi. Im Alter von 15 Jahren mussten sich seine ehemaligen Besitzer leider von ihm trennen und das war schwer für den lieben Kater.  Miezis Allgemeinzustand verschlechterte sich in der letzten Zeit langsam aber stetig. Am Ende versagten seine Nieren den Dienst und Miezi, der liebenswerte Kater, zeigte uns an, dass es nun an der Zeit für ihn war, seinen letzen Weg zu gehen. Wir sind traurig, dass wir es nicht geschafft haben, ihn noch einmal in ein schönes neues Zuhause vermitteln zu können. Alle unsere Bemühungen hierbei waren nicht erfolgreich, leider.

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SEPPEL

Seppel, der liebe, alte, kleine Sturkopf hat uns im Alter von 18 Jahren, nach vielen Jahren Tierheimaufenthalt, für immer verlassen. Seine Zeit hatte sich vollendet und er durfte im Tierheim, liebevoll begleitet von seinen Tierpflegerinnen, für immer einschlafen. Die Erinnerung an ihn lebt in allen weiter, die ihn geliebt haben.

Ktz 109-15 Prinz2

PRINZ

Als Kater Prinz bei uns abgegeben wurde, hatte er bereits eine ausgeprägte Herzschwäche. Auch umfangreiche tierärztliche Behandlung konnte nicht verhindern, dass er weiter stetig abbaute. Am Ende blieb nur noch, ihn zu erlösen und damit in Würde und Ruhe gehen zu lassen.

Klt Wellensittich 70-15 Benno

BENNO

Benno wurde in schlechtem gesundheitlichen Zustand gemeinsam mit zwei Nymphensittichen aufgenommen. Leider erholte er sich trotz tierärztlicher Behandlung nicht und musste schließlich erlöst werden.

Ktz 27-15 Lucy1

LUCY

Unsere Notfallkatze Lucy hat leider den Kampf gegen den tückischen Krebs verloren. Unsere einzige Hilfe konnte zuletzt nur noch sein, sie in Frieden gehen zu lassen…!   Abschiedsworte ihre Tierpflegerin:Lucy, unsere süße, alte Katzendame, auf ca. 15 Jahre wurdest du geschätzt. Ich war in den letzten Minuten an deiner Seite, habe dein Pfötchen gehalten und dich sanft in den Schlaf gestreichelt. Jetzt bist du von deinem Leiden erlöst und wirst nun ein besseres Leben im Katzenhimmel haben, ohne Schmerzen. Wir werden dich alle sehr vermissen. R.I.P

Ktz 134-15 Zoey1

ZOEY

Diese wunderschöne Kätzin wurde schwerst verletzt direkt in die Tierarztpraxis gebracht. Die lebensrettende Operation konnte nur in der Tierklinik Leipzig durchgeführt werden, deshalb wurde sie sobald es möglich war, nach Leipzig verlegt. Wir gaben ihr den Namen Zoey – Leben, weil wir so sehr hofften, dass sie überleben würde. Leider waren ihre Verletzungen noch schwerer als befürchtet und die Prognose noch schlechter als gedacht. Es blieb nur noch, sie von ihrem Leiden zu erlösen…

Klt Kaninchen 39-15 Tom1

TOM

Das schneeweiße Kaninchen Tom war erst kurze Zeit im Tierheim. Gemeinsam mit seinem Freund Jerry wurde er abgegeben und es sollte ein tolles, neues Zuhause für die beiden gefunden werden. Leider trat Tom nun einen anderen Weg an… Als er beim Tierarzt eine Zahn-OP erhaltene sollte, stellte man leider fest, dass sein Zahnleiden irreparabel war. Man beschloß, ihm Schmerzen und Leid zu ersparen.

Klt Kaninchen Trolly

TROLLY

Trolly kam gemeinsam mit seiner Partnerin Molly und Tochter Löwi ins Tierheim. Alle drei Tiere waren schon recht betagt. Leider gelang es uns nicht, die Gruppe gemeinsam zu vermitteln. Während Löwi zwischenzeitlich in ein neues Zuhause wechseln konnte, verblieb das „Paar“ Trolly und Molly, beide nunmehr 10 Jahre alt, im Tierheim. Die Tierpfleger fanden Trolly am Morgen tot im Gehege. Sein Lebensweg hatte sich vollendet. Es ist so bedauerlich, dass ihm für seine letzte Zeit kein neues Zuhause beschieden war. Doch er war wenigstens nicht allein, da seine langjährige Gefährtin Molly bei ihm sein konnte. Nun bleibt sie allein zurück….

320-14 Smoke (2)

SMOKE

Smoke lebte nur kurze Zeit bei uns im Tierheim. Er kam als Fundtier, und damit mit für uns unbekannter Vorgeschichte, zu uns und schnell war klar, dass mit ihm „etwas nicht stimmte“. Leider konnten vielfältige tierärztliche Untersuchungen keinen Aufschluss bringen, was ihm fehlte. Als er körperlich immer weiter abbaute, konnte der Tierarzt nur noch sein Leiden beenden.

266-14 Peppino

PEPPINO

Der kleine Peppino hat sich für immer verabschiedet! Nach seinem verpatzen Start ins Leben war ihm leider keine zweite Chance vergönnt. Von Anfang an war er in seiner Entwicklung weit hinter seinen Altersgenossen zurückgeblieben und trotz tierärztlicher Maßnahmen verschlechterte sich sein Allgemeinzustand stetig. Als einige seine inneren Organe den Dienst versagten, blieb auf Anraten der Tierärztin nur noch die Entscheidung, Peppino gehen zu lassen. Wie traurig ist es doch, dass er nicht noch einmal die Liebe und Geborgenheit in einem schönen Zuhause erleben durfte.
 2014

Feliz

FELIZ

Feliz lebte über zehn Jahre in unserem Tierheim. Als Vierjähriger kam er ins Tierheim, doch wegen seines schwierigen Charakters fand sich leider nie jemand, der ihm zumindest die Chance auf ein neues Zuhause gegeben hätte. In den letzten Jahren war er ruhiger geworden und er mußte dauernd Schmerzmittel erhalten, da ihn „die alten Knochen“ doch tüchtig plagten. Ende November verschlechterte sich sein Zustand dann rapide, als er nicht mehr aufstehen wollte, war klar, daß es Zeit für ihn war, zu gehen. Eine Tierpflegerin war bis zum Schluß bei ihm. Abschiedsworte seiner treuen Ausführerin: „Aus der anfänglichen gegenseitigen Skepsis wurde mit den Jahren eine vertrauensvolle, innige Verbindung, die mit jedem Kilometer und jeder Stunde gewachsen ist. Am Ende des Weges steht die Traurigkeit, aber auch die Dankbarkeit für die gemeinsame Zeit.“

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MATILDA

Der liebenswerten alten Matilda war es leider nicht vergönnt, ihre letzten Lebenswochen in einem behüteten, liebevollen Zuhause verbringen zu dürfen. Als Fundtier kam sie ins Tierheim und da ihre Besitzer sie offensichtlich nicht vermissten und suchten, sollte leider auch hier bei uns die Endstation ihres Lebensweges sein. Mit ihrer Taubheit und Blindheit kam sie noch zurecht, doch dann verschlechterte sich plötzlich ihr Allgemeinzustand dramatisch und der letzte Dienst, der ihr noch erwiesen werden konnte, war die Entscheidung, sie von ihrem Leid zu erlösen.

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LEX

Über neun Jahre war Lex´ Heimat unser Tierheim. Der immer kerngesunde Hund, der bis fast zuletzt keine Anzeichen von Krankheit zeigte, mußte nun, mindestens zwölfjährig, eingeschläfert werden. Die Tierpfleger fanden ihn früh in schlimmem Zustand: Er hatte erbrochen, kam nicht mehr auf die Beine, der Kopf hing schief. Die Tierärzte entschieden, daß die neurologischen Ausfälle so gravierend waren, daß eine Behandlung nicht mehr möglich war und erlösten Lex.
Ein Hund ist gegangen, dem das Leben nie wirklich eine Chance gegeben hat.

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HUMPHREY

Humphrey lebte nur kurze Zeit hier im Tierheim. Für sein Alter schien er noch recht vital und genoss die regelmäßigen Gassizeiten sehr. Doch leider wurde ein Tumor bei ihm festgestellt. Dieser bewirkte eine plötzliche starke Verschlechterung seines Allgemeinzustandes und so wurde Humphrey auf Anraten unseres Tierarztes erlöst.

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LUNA

Die kleine, alte Luna war nur wenige Wochen im Tierheim. Bedingt durch ihre zahlreichen körperlichen Probleme war ihre Lebensqualität in den letzten Wochen schon sehr eingeschränkt. Weil sie fast blind und taub war, erschreckte sie sich laufend, manchmal kippte sie dann um, konnte nur noch mit dauerhaften Schmerz- und Herzmedikamenten leben.  Es gab bereits eine Interessentin, die ihr gern noch einen schönen Lebensabend schenken wollte. In den letzten Tagen hatte Luna jedoch zunehmend das Fressen eingestellt und war schließlich in einem so schlechten Zustand, daß wir sie der Tierärztin vorstellten. Diese beschloß, Luna von ihrem Leid zu erlösen…
2013

Emma

EMMA

Emma kam gemeinsam mit vier anderen Hunden aus schlechter Haltung ins Tierheim. Alle anderen fanden ein Zuhause – sie leider nicht. Am Ende ihres Lebens wurde sie von vielen Erkrankungen geplagt. Mit Medikamenten konnte das Unvermeidliche noch eine Zeit lang aufgeschoben werden, doch als sie zum Schluss, im Alter von ca. 8 Jahren, nur noch mit großer Mühe und unter Schmerzen aufstehen und laufen konnte, musste die Entscheidung getroffen werden, sie zu erlösen. Sie ist eingeschlafen im Beisein ihrer geliebten Tierpflegerin.

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KILA

Kila wurde gerade einmal 8 Monate alt! Sie hätte noch ein langes und  aufregendes Hundeleben vor sich haben können, wenn sie nicht, vermutlich von Geburt an, an hochgradiger Degeneration der Hüfte und der Ellenbogen gelitten hätte. Während andere Hunde ihres Alters die Welt erobern, springen, laufen, war für sie oftmals jeder Spaziergang eine Herausforderung. Immer wieder versagten die betroffenen Gelenke und sie fiel um. Sie war nur einen Monat in unserem Tierheim, als sie von ihrem Leiden erlöst werden musste.

Hund Lea Portrait TB

LEA

Lea musste im Alter von 1 Jahr eingeschläfert werden, weil durch die Zucht schwere HD Probleme entstanden. Außerdem hatte sie schwere Arthrose mit Knochenabsplitterungen. Im Anbetracht von solchem Leid sollte man doch einmal die Zuchtrichtlinien überdenken!

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LEO

Leo war nach nur kurzem Tierheimaufenthalt bald am Ende seines Lebensweges angelangt. Der schon recht betagte Rüde musste leider von seinem Leiden erlöst werden.

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CARA

Auch Cara war nicht allzu lang im Tierheim. Doch leider fand sie kein liebevolles Zuhause mehr, sondern musste aufgrund gesundheitlicher Probleme, für die es keine ausreichende Linderung mehr gab, erlöst werden.
2012

Hund Mäx Sheltie-Mix Portrait 2 TB

MÄX

Mäx verbrachte einige Jahre bei uns im Tierheim und trotz diverser Interessenten war ihm bis zuletzt ein neues Zuhause verwehrt geblieben. Schließlich arrangierte er sich damit und das Tierheim wurde zu seinem Zuhause. Hier wurde er versorgt und geliebt. Mit zunehmendem Alter bekam er, bedingt durch seine gesundheitlichen Probleme, starke Atembschwerden, die anfangs noch mit Medikamenten behandelt werden konnten. Nach weiterer Verschlechterung seines Zustandes musste die schwere Entscheidung getroffen werden, ihn im Alter von ca. 16 Jahren in Frieden gehen zu lassen…!

Hund Fuchs Portrait TB

FUCHS

Fuchs lebte viele Jahre im Tierheim und es sollte bis zuletzt eine Art Ersatz-Zuhause für ihn bleiben. Sein schwieriger Charakter machte eine Vermittlung fast unmöglich. Doch im Gegensatz zu anderen Hunden kam er prima mit seiner Situation im Heim zurecht. Die Tierpfleger fanden ihn am Morgen in völlig katastrophalem Zustand in seinem Zwinger: er konnte nicht mehr aufstehen und sich kaum bewegen, auf Besserung war nicht mehr zu hoffen. Er war am Ende seiner Tage angekommen und es blieb nur noch die Entscheidung, ihn zu erlösen und ihm damit weitere Qual zu ersparen.
2011

Kater Rudi (RB)

RUDI

im Alter von ca. 10 Jahren auf seiner Pflegestelle eingeschlafen
Rudi war ein besonderer Kater mit Charakter.
Woher er kam wissen wir nicht, nur, dass er im Herbst 2010 viel durchmachen mußte: Zahn-OP, Kastration, Katzenschnupfen und dann wurde er auch noch blind.
Ab November war er auf einer Pflegestelle und hat sich dort bei gutem
Futter, einem Körbchen an der Heizung und viel Streicheleinheiten sehr wohl gefühlt.
2010

Hund Lupo Husky Kopfstudie

LUPO

gestorben im Alter von 2 – 3 Jahren
Lupo starb trotz Impfung an Parvovirose. Das Tierheim sollte seine Chance auf ein neues Leben sein, denn er hatte nur Vernachlässigung und Rohheit erfahren. Wir haben ihm gewünscht, daß er noch viele friedliche Jahre und menschliche Zuwendung hätte erfahren dürfen. Nun hat seine ängstliche Seele auf diese Weise Ruhe gefunden.

Hund Apollo Am-Staff neu

APOLLO

eingeschläfert im Alter von ca. 15 Jahren
Apollo lebte über sieben Jahre bei uns. Als Staffordshire-Terrier, der aufgrund amtlicher Beschlagnahmung ins Tierheim kam, hatte er nie wirklich eine Chance auf eine Vermittlung. Seinen Lebensabend durfte er im Büro der Tierheimleiterin verbringen. In Frieden ergraut konnte er schließlich kaum noch stehen und laufen und durfte in den Armen seiner Betreuerin einschlafen.

Hund Bubi neu

BUBI

im Alter von 13 Jahren eingeschläfert
Bubi kam im März 2008 zu uns. Sein Frauchen war gestorben, seine Verwandten ließen ihn zunächst in einer Pferdebox vor sich hinvegetieren, dann gaben sie ihn im Tierheim ab. Im Juni 2010 mußte er wegen einer Lungenkrankheit eingeschläfert werden. Seine Gassigeherin, die ihn über die Jahre betreute, war bei ihm.

Eddi

EDDI

im Alter von mind. 11 Jahren eingeschläfert.
Eddy lebte fast 8 1/2 Jahre im Tierheim. Er war anfangs ein schwieriger, bissiger Hund, der sich jedoch zu einem ruhigen, freundlichen Hund entwickelte. Aufgrund seiner Scheu und Skepsis fand er jedoch nie ein neues Zuhause. Seine letzte Reise hat der alte Knabe in den Armen einer Tierpflegerin angetreten, die er sehr liebte.

Apollo

APOLLO

im Alter von 9 Jahren eingeschläfert.
Apollo war ein starker Rüde mit Charakter.
Er war sehr anhänglich und verschmust, und das am liebsten bei seinem persönlichen Ausführer :).
Apollo hatte in letzter Zeit starke Arthrose, ein Milzproblem und bedingt durch Tumore an den Hoden einen Lymphstau und demzufolge Wasser in den Beinen.
Er konnte sich zuletzt nicht mehr selber hinstellen.
Die Mitarbeiter des Tierheims begleiteten ihn noch den ganzen Abend, bis er dann friedlich einschlafen durfte.
Er lebte ca 5 Jahre bei uns.

Hund Max DSH neu

MAX

Der Altdeutsche Schäferhund Max litt schon in relativ jungen Jahren an den Auswirkungen starker Fehlstellungen der Ellenbogengelenke (ED) und der Hüfte (HD). Er hatte große Schmerzen und wurde mit Medikamenten behandelt. Als alle Therapien zur Schmerzlinderung ausgeschöpft waren, blieb nur noch, ihn von seinem Leiden zu erlösen. Max wurde nur etwa 6 Jahre alt.

Leo

LEO

Der Rüde Leo musste aufgrund diverser Leiden, die seinem hohen Alter geschuldet waren, erlöst werden.
2009

Hund Blacky Zwergschnauzer-Mix

BLACKY

im Alter von 16 Jahren eingeschläfert
Er kam bereits hochbetagt und fast blind ins Tierheim, nachdem sein Frauchen ins Altenheim mußte. Über ein Jahr hat er noch bei uns gelebt.

Hund Albert neu

ALBERT

im Alter von 13 Jahren eingeschläfert
Albert lebte von 2001 – 2009 bei uns – mehr als die Hälfte seines ganzen Lebens. Seine Vorgeschichte war unbekannt. Tumore bereiteten ihm zuletzt große Schmerzen, so daß wir uns entschlossen, ihn zu erlösen.

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REX

eingeschläfert im Alter von 15 Jahren
Sein Alter und sein schwieriger Charakter gaben ihm nie eine wirkliche Chance auf Vermittlung. Im schon biblischen Alter von 15 Jahren, nach 6 Jahren im Tierheim, mußten wir ihn von seinen Schmerzen erlösen.

Hund Teddy DSH x Beagle Kopfstudie

TEDDY

eingeschläfert mit ca. 9 Jahren.
Sein ganzes Leben lang wurde Teddy nur herumgereicht und schlecht behandelt. Das Tierheim hätte seine Chance auf einen schönen Lebensabend sein können. Er lebte jedoch nur vier Monate bei uns. Es war vermutlich ein Hirntumor, der zu fortschreitenden Lähmungen führte.
Die Regenbogenbrücke…
Die meisten Tierfreunde kennen die Idee der Regenbogenbrücke…An einer Stelle der Ewigkeit gibt es einen Platz, den man Regenbogenbrücke nennt.
Wenn ein Tier stirbt, das eng mit jemandem zusammengelebt hat, begibt es sich zu dieser Regenbogenbrücke.
Dort gibt es Wiesen und Hügel für all unsere speziellen Freunde,
damit sie laufen und zusammen spielen können. Es gibt eine Menge Futter und Wasser und Sonnenschein und unsere Tiere fühlen sich wohl und zufrieden.
Alle Tiere, die einmal krank waren, sind wieder heil und stark, so wie wir uns an sie in unseren Träumen erinnern, wenn die Zeit vergeht.Die Tiere sind glücklich und haben alles, außer einem kleinen bisschen;
Sie vermissen jemanden bestimmtes, jemanden, den sie zurückgelassen haben.Sie alle laufen und spielen, aber der Tag kommt, an dem eines sein Spiel plötzlich unterbricht und in die Ferne schaut. Die hellen Augen sind aufmerksam, der Körper ist unruhig. Plötzlich trennt es sich von seiner Gruppe, fliegt förmlich über das grüne Gras, seine Beine tragen es schneller und schneller.
Noch bist Du wie ein Punkt in der Unendlichkeit, doch wenn Du und Dein Freund sich dann endlich treffen, gibt es nur noch Wiedersehensfreude, die nicht enden will.
Die glücklichen Küsse regnen über Dein Gesicht, Deine Hände streicheln wieder über den geliebten Kopf und Du siehst einmal mehr in die treuen Augen Deines Tieres, die Du lange nicht mehr gesehen, die Du aber niemals aus Deinem Herzen gelassen hast.Dann geht Ihr zusammen über die Regenbogenbrücke.